Lehm - Baumaterial der Vergangenheit und der Zukunft

 

Immer mehr Bauherrinnen und Bauherren legen Wert auf ein gesundes ausgeglichenes Raumklima und begreifen, dass der natürliche Baustoff Lehm den industriellen Baumaterialien überlegen ist. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben die subjektive Wahrnehmung bestätigt: Lehm kann in wesentlich stärkerem Maße zur Verbesserung des Wohnklimas beitragen als andere Baustoffe. 

  • Lehm reguliert die Luftfeuchtigkeit: Lehm kann relativ schnell Luftfeuchtigkeit aufnehmen und diese bei Bedarf wieder abgeben. Dadurch reguliert er die Raumluft und trägt somit zu einem gesunden Raumklima bei. Untersuchungen des Forschungslabors der Universität Kassel ergaben, dass ungebrannte Lehmsteine innerhalb von 2 Tagen etwa 30mal soviel Feuchtigkeit aufnehmen wie gebrannte Ziegel. Messungen über einen Zeitraum von 5 Jahren in einem Wohnhaus mit Wänden aus Lehmsteinen ergaben, dass die relative Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen das ganze Jahr über nahezu konstant war. Diese konstante Luftfeuchtigkeit erzeugt ein äußerst angenehmes und gesundes Wohnklima. Sie verhindert ein austrocknen der Schleimhäute, reduziert die Feinstaubbildung und wirkt somit vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten.
  • Lehm speichert Wärme 
  • Lehm konserviert Holz 
  • Lehm bindet Schadstoffe: Das Lehm die Raumluft reinigt, wurde häufig beschrieben. Dieses Phänomen beruht auf subjektiven Wahrnehmungen, die bisher noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurden. Das Lehm im Wasserdampf gelöste Schadstoffe aus der Luft absorbiert, ist dagegen belegbar.

 

Lehmziegel können von „Jedermann“ nach fachkundiger Auskunft bzw. Anleitung vermauert werden. Alle nur denkbaren Varianten und Möglichkeiten stehen Ihnen offen:

  • 1 Trennwand, aus gerundeten Mauerziegeln, beidseitig sichtbar
  • 1 Wand aus massiven Zwischenwandsteinen, mit der Möglichkeit diese zu verputzen und/oder die Kinderzimmerseite (extrem hoher Schallschutz) von Kinderhand ganz einfach mit deren Phantasie gestalten zu lassen (Naturfarben sind einsetzbar)
  • 1 feuchtigkeits- und wärmespeichernde Mauer im Wintergarten
  • in Holz, -Tramdecken als Trittschall
  • im Dachbodenausbau -> Dicke 6-35 mm (Achtung in älteren Häusern bildet sich oft Schimmel, Lehm nimmt die Feuchtigkeit auf)
  • Abschirmung von Elektrosmog, Handystrahlen.
  • Als Trockenestrich 4-12 cm

Weitere Informationen gerne unter: nicoloso@aon.at